Tiere in Teneriffa

Die heimische Tierwelt und welcher Vogel besonders bekannt ist

Nachdem nie eine Landbrücke zum Inselarchipel der Kanaren bestand, konnten nur Vögel, fliegende Insektenarten und kleinere Tiere wie Reptilien und Mäuse das Land erreichen. Diese kleineren Tiere kamen wohl als eine Art „Schiffbrüchige“ nach Teneriffa, das heißt sie reisten auf vom Sturm ins Meer gewehten Holzstücken und Baumstämmen, bis sie den Strand erreichten.


Daher gibt es auf der Insel auch keine Raubtiere, Schlangen oder giftige Insekten. Auch heute noch bestimmen Reptilien und Vögel das Bild der Fauna Teneriffas, nebst den eingeführten Tierarten, wie Kaninchen, Schafen, Ziegen, Kamelen Katzen und Hunden.

Die häufigste Echsenart, die man antreffen wird, ist der Gecko, der durchaus häufig auch ganz frech in Häuser spaziert und es sich an Wänden und Decken gemütlich macht. Jedoch sind Geckos harmlose nachtaktive Tierchen, die einem Menschen keinen Schaden zufügen. Sie können Leute höchstens erschrecken, wenn sie plötzlich direkt über dem Bett an der Decke hängen oder ähnliches.

Der bekannteste Vertreter der Vögel dürfte auf den Kanaren offensichtlich sein - der Kanarienvogel natürlich. Die in den Höhenzonen bis hinauf zu den Kiefernwäldern heimischen Vögelchen sind jedoch nicht mehr mit den gezüchteten Käfigexemplaren vergleichbar, auch wenn man sie dank dem unverwechselbaren gelben Bauch sofort erkennt.

Weiter oben, in den Kiefernwäldern leben ebenfalls Finken, allerdings die Kanarenbuchfinken, die sich dort von den Samen der Kiefernzapfen ernähren. Ebenso hier anzutreffen sind der Pico Picapinos, eine Buntspechtart, sowie Blaumeise und schwarze Amsel.

Schöner singen, als der bekannte Kanarienvogel kann die Mönchsgrasmücke genannte Vogelart allemal, doch ist sie mit ihrem grau-braunen Gefieder nicht halb so attraktiv und auch nicht wesentlich größer.

Die großen Vögel werden vor allem von Turmfalken, Fischadlern und Schleiereulen vertreten, die Sperber findet man nur sehr selten, in ungestörten Waldgebieten, wo sie kleinere Vögel jagen.

Auch das Meer ist reichhaltig bestückt, und die Besucher erfreuen sich vor allem an den Meeressäugern, wie Delfinen, Pilotwalen und Grindwalen, sowie Schildkröten, die sich hier tummeln. Die anderen Meeresbewohner begegnen den Inselgästen vor allem auf Speisekarten, wie Thunfische, Doradas, Abadejos, Herzmuscheln, Miesmuscheln, Navajas und Calamares. Die Tintenfische werden in besonders vielen leckeren Varianten angeboten, da die kleinen roten Calamares in großen Mengen auf den kanarischen Inseln vorhanden sind.

Badegäste und Taucher müssen hier keine Angst vor Haien haben, die gibt es nicht, nur vor Seeigeln, Feuerquallen, Muränen und Rochen sollte man gerade als Tiefseetaucher auf der Hut sein.

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