Teneriffa Wanderungen
15. Februar, 2008 von Moderator
Tipps rund ums Wandern auf Teneriffa
Die Landschaften Teneriffas bieten viel Abwechslung und sind daher hochinteressantes Wandergebiet, weshalb dieser Sport auf der Insel immer beliebter wird.
Doch sollte man nicht unbedacht drauf loswandern, denn die Berge warten mit steilen Abhängen und Schluchten auf, und die Höhenunterschiede machen unerfahrenen Wanderern ganz schön zu schaffen.
Daher ist die richtige und gute Ausrüstung das wichtigste beim Wandern auf Teneriffa, so müssen die Wanderschuhe ein überaus gutes Profil haben, wenn man mit den unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten keine Probleme haben will. Denn von Geröll an Berghängen, feinem Lavastaub, bis hin zu glitschiger Erde und Steinen im Kiefernwald hat man mit allem zu rechnen.
Die Kleidung sollte sowohl für kalt feuchtes, als auch sommerlich heißes Wetter zusammengestellt werden, denn gerade auf der Inselnordseite kann es ab 600 Metern kühl und verregnet sein, selbst wenn an der Küste noch bestes Sonnenwetter herrscht. Weiter oben in den bergen ist es hingegen wieder beständiger und oft sehr sonnig, weshalb auf jeden Fall Regenjacke, Pullover, als auch Sonnencreme und Hut ins Gepäck gehören sollten.
Für alle Fälle sollte man auch Trillerpfeife und Taschenlampe mitführen, denn in einigen Gebirgsregionen funktioniert kein Handy. Eine Wanderkarte gehört ebenso zur Ausrüstung, sie kann man in Buchläden auf der Insel für ca. 3 € erstehen. Ein Fahrplan der Inselbusse und die Visitenkarte eines Taxiunternehmens können auch nicht Schaden, für den Fall dass man sich doch zu viel zugemutet hat.
Allgemein kann man sagen, dass Wanderungen hauptsächlich auf der Nordseite und im äußersten Osten und Westen der Insel stattfinden, da die Südseite nur sehr schlecht bis gar nicht ausgeschilderte Wege bietet, die teils kaum begehbar sind und noch dazu nicht richtig auf Wanderkarten eingezeichnet sind. Dabei wäre die Tufflandschaft des kargen Südens sicher atemberaubend - der Aufstieg allerdings ebenfalls, von nerv raubend ganz zu schweigen.
Was jedoch nicht heißen soll, dass man in nördlichen Wandergebieten vor Kraxeleien gefeit wäre, im Gegenteil. Die tiefen Schluchten und steilen Hänge können teils nicht anders überwunden werden, und man braucht gerade auf den Cañadas Trittsicherheit und muss Schwindelfrei sein, wenn man sich per Holzbrücken den Weg über tiefe Abgründe bahnt.
Das Wegenetz ist inzwischen zwar besser ausgeschildert und auf Karten verzeichnet, als noch vor einigen Jahren, doch bedarf es schon so einiger Kartenroutine und einem guten Orientierungssinn, um nicht von völlig widersinnigen Hinweisen fehlgeleitet zu werden.
Am besten sind daher organisierte Wanderungen, über die man sich in allen größeren Hotels und den Informationsbüros für Touristen erkundigen kann, denn sie sind eine stressfreie und sichere Art die Berge und Wälder der Insel zu erkunden. Hierbei gibt es nicht nur normale Wanderungen, sondern auch Angebote wie Ökotouren und Botanik-Wanderungen, bei denen zusätzlich zur körperlichen Betätigung Wissen über die Flora und Fauna Teneriffas vermittelt wird.
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