maut spanien

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ADAC informiert pünktlich zur Urlaubszeit über Maut und Tempolimits

Obwohl man Spanien von Deutschland am besten mit dem Flugzeug erreicht, nutzen immer noch viele Urlauber lieber ihren eigenen Wagen. So kann man mit dem Auto mehr Personen transportieren und ist auch mit dem Gepäck nicht so eingeschränkt.


Außerdem fällt das Warten am Flughafen weg sowie der Transfer zwischen Flughafen und Unterkunft. Das alles können Gründe dafür sein, lieber das Auto zur Anreise zu benutzen. Auch wenn Billigflüger und Pauschalreisen um einiges günstiger als die Reise mit dem eigenen Auto sind.

Die zusätzlichen Kosten, die durch eine solche Fahrt entstehen, darf man jedoch nicht unterschätzen. Besonders zur Buche schlagen da die Benzinkosten, aber auch die mautpflichtigen Straßen, wenn man nicht vorhat diese permanent umfahren zu müssen. Der ADAC hat in einer Untersuchung die einzelnen Gebühren und Systeme für die Länder Europas zusammengestellt.

In Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und Polen werden die Gebühren je nach Streckenlänge erhoben. In der Regel ist bei der Einfahrt ein Ticket zu ziehen und beim Verlassen der Autobahn zu bezahlen. Auf einigen Abschnitten muss die Maut allerdings schon bei der Einfahrt auf die Strecke entrichtet werden. In anderen Ländern bezahlt man die Gebühren entweder fürs ganze Jahr oder für einzelne Abschnitte des Jahres. Diese gelten dann für alle mautpflichtigen Strecken des Landes.

Daneben taucht für viele deutsche Urlauber auch noch die Sache mit dem Tempolimit auf. Gerade, weil man in Deutschland, wie in keinem anderen europäischen Land auf bestimmten Autobahnabschnitten so schnell fahren darf, wie der eigene Wagen es erlaubt. Das führt unweigerlich dazu, dass die angegebenen Tempolimits, soweit sie überhaupt für die einzelnen Länder bekannt sind, oftmals übertreten werden. Dabei können Bußgelder die Urlaubskasse unangenehm belasten.

Laut dem ADAC, der dazu die verschiedenen Tempolimits in den beliebtesten Urlaubsländern zusammengetragen hat, darf man in Ortschaften fast überall generell nur 50 km/h fahren. Außerhalb von Ortschaften darf man z.B. in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal nur 90 km/h fahren und in Frankreich außerdem auf den Schnellstraßen 110 km/h. Zusätzlich gilt in Frankreich für Führerscheinneulinge ein besonderes Tempolimit: außerorts nur 80 km/h, auf Schnellstraßen maximal 100 km/h und auf Autobahnen maximal 110 km/h. D.h. wer seinen Führerschein noch keine zwei Jahre hat, sollte hier den Fuß vom Gas nehmen. Wer auf den Autobahnen in Spanien oder Portugal unterwegs ist, der darf 120 km/h fahren, in Frankreich und Italien sogar 130 km/h.

Für Gespanne sind fast überall nur 80 km/h auf Autobahnen erlaubt. Schneller gefahren werden darf aber beispielsweise in Frankreich. Dort gilt - europaweit einmalig - eine Höchstgeschwindigkeit von 130. Trotzdem empfiehlt der ADAC, die 100 km/h-Grenze nicht zu überschreiten, denn Wohnanhänger werden in Deutschland bauartbedingt nur bis 100 km/h zugelassen. Ein Unfall mit höherer Geschwindigkeit kann zu Einschränkungen der Versicherungsleistung führen. Eine Tempotabelle für die einzelnen Länder bietet der ADAC online auf seinen Seiten (www.adac.de) an.

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