Spanien Jugendreise
12. Dezember, 2006 von Moderator
Ohne die Eltern und ab in die Sonne
Ein besonderes Reiseangebot für Spanien sind Jugendreisen, die von verschiedenen Veranstaltern durchgeführt werden.
Einige dieser Reiseveranstalter haben sich auf eine bestimmte Zielgruppe oder Altersgruppe beschränkt, wie etwa auf Abiturienten, während andere Programme für alle Altersklassen etwas anbieten. Dabei werden jedoch meist Gruppen zusammengestellt, deren Altersunterschied nicht mehr als drei oder vier Jahre beträgt, da sich mit zunehmendem Alter auch die angebotenen Aktivitäten und vorgeschriebenen Regeln ändern.
Beispielsweise darf ein 13 jähriger Jugendlicher nicht so lange unterwegs und wach sein, wie ein 16 jähriger Teenager und für Volljährige gibt es nur noch gewisse Grundregelungen, die zu beachten sind. Mit den Aktivitäten verhält es sich ähnlich, man kann nicht davon ausgehen, dass ein 10 Jähriges Kind dieselben Interessen hat, wie ein 17 Jähriger Jugendlicher. Daher werden die Gruppen nach Alter und selten auch nach Herkunftsregion unterteilt und zusammengestellt.
Bei den meisten Jugendreisen, insbesondere mit den jüngeren Gruppen, wird meist am Urlaubsziel gezeltet und gemeinsame Aktivitäten, wie Wanderungen und Tagesausflüge sind festgelegt und teilnahmeverpflichtend. Dabei gibt es stets einen bis zwei Gruppenleiter und einige Betreuer, an die sich die jungen Reisenden wenden können, die den jeweiligen Tagesablauf bekannt geben und regeln.
Die Anreise erfolgt nach Spanien normalerweise mit dem Reisebus, da die Reisen so günstig gehalten werden und das Gruppengefühl so von Anfang an entwickelt werden kann. Von den meisten Anbietern für Jugendreisen wird hierbei die Costa Brava als Ziel angefahren, da so zum einen der Badespaß, den viele Jugendliche im Sommerurlaub wollen, nicht zu kurz kommt und diese Mittelmeerküste zum anderen die nördlichste Spaniens ist. So dauert die An- und Abreise nicht zu lange.
2 Kommentare zu “Spanien Jugendreise”
Kommentar schreiben
Menorca Insel
Verfasst in Reisen , Regionen , Info , Tiere , Inseln , Tourismus , Menorca , Natur am 6. September 2009
Die Eidechseninsel Menorcas Die Isla del Aire ist im Wortsinne eine „Sehenswürdigkeit“. Nur selten wird man die Möglichkeit haben, diese Insel, die nur von den seltenen schwarzen Eidechsen bewohnt wird, zu erreichen – dafür hat man aber von einigen Stränden an der Südostküste die Möglichkeit, diese schöne Leuchtturminsel zu beobachten. An der Küste Menorcas liegen hier einige kleine Feriensiedlungen, die durchsetzt sind m [...]Strand Spanien
Verfasst in Regionen am 30. März 2007
Badeparadies und Strandoasen - einige Tipps für den perfekten Urlaub Entlang der Mittelmeerküste finden sich die wohl bekanntesten Abschnitte, deren Strände fast alle sauber und überwacht, aber auch überfüllt sind. Vor allem der nördlichste Teil der spanischen Mittelmeerküste, die Costa Brava ist bei Urlaubern sehr beliebt. Die Costa Brava, zu Deutsch die „wilde Küste“, reicht von der französischen Grenze bis, je nach Auffass [...]



Jugendreisen kann ich nur empfehlen, da ich selbst als 14 jährige daran teilgenommen habe und sehr begeistert war. Man hat seine Freiheiten, wird also nicht wie ein Kind behandelt, aber es ist immer jemand da der eine Auge auf die Jugendlichen wirft. Und auch die angebotenen Tagesausflüge und Freizeit Aktivitäten sind perfekt für jugendliche die vielleicht sonst nur faul am Strand herumliegen würden (auch wenn das selbstverständlich eine Möglichkeit ist, da man nicht gezwungen wird an den Aktivitäten teilzunehmen)
Ich finde solche Jugendreisen auch extrem sinnvoll. Gerade, weil man mit 14 oder 15 Jahren nicht unbedingt mit Mama oder Papa in Urlaub will. Solche Jugendreisen machen gerade in diesem Alter viel mehr Spaß, da garantiert ist, dass Jugendliche im gleichen Alter dabei sind. Oftmals haben auch Jugendliche ganz andere Vorstellung von einem Urlaub, als ihre Eltern. Die Erwachsenen wollen eher eine Stadt-Rundfahrt machen, wobei die Jugendlichen lieber Einkaufen oder in ein Spaß-Bad gehen wollen.
Natürlich ist solch eine Reise nicht nur für die Jugendlichen praktisch, sondern auch für ihre Eltern: sie können sich vielleicht in den Schulferien nicht frei nehmen, oder sie sind einfach mal froh, ihre “pubertierenden Kinder für 1-2 Wochen los zu sein”. Gleichzeitig können sie aber auch sichergehen, dass ihre Kinder in guten Händen sind und sie ein Erwachsener immer im Auge hat.