Spanien und Frankreich ungenügend gegen Spam-Mails gesichert

Polen mauserte sich mit neun Prozent des Spamaufkommens zwar zur Spamschleuder Nummer 1 in Europa, Frankreich und Spanien sind jedoch mit sieben beziehungsweise sechs Prozent nur knapp dahinter.


Deutschland belegt mit fünf Prozent knapp hinter Südkorea den siebenten Rang. “Wir beobachten seit Monaten, dass das Spamaufkommen aus den europäischen Ländern ständig wächst”, erklärt Oliver Pannenbäcker, Leiter Electronic Services bei Retarus.

Das auf E-Mail-Sicherheit spezialisierte Unternehmen Retarus kommt in seinem aktuellen Spambericht zu dem Ergebnis, dass der Spamversand durch Europa stark am Vormarsch ist. Das Unternehmen, welches Mails mit dem eigens entwickelten Directory-Filter untersucht, bevor diese beim Kunden ankommen, analysierte mehrere Mio. an seine Geschäftskunden adressierte E-Mails. Bislang kam der unerwünschte Werbemüll vorwiegend aus den USA und China. Nun verstopft zunehmend mehr Post aus Polen die E-Mail-Eingänge. Deutschlands Nachbar verdrängte den asiatischen Riesen im Lauf des Januar von Platz 2. “Wir führen das vor allem auf die wachsende Anzahl an Botnetzen in Europa zurück”, führt Retarus-Sprecher Peter Kopfmann im pressetext-Gespräch aus.

“Der Vormarsch von Frankreich und Spanien hat uns auch sehr überrascht”, sagt Kopfmann. “Trotz vieler einschlägiger Warnungen und Tipps zur Absicherung speziell der im privaten Umfeld genutzten PCs scheinen die Security-Standards bei den drei europäischen Aufsteigern immer noch nicht stark ausgeprägt zu sein. Viele Rechner sind nicht oder unzureichend geschützt”, erklärt der Retarus-Sprecher den Anstieg. “Daher können Botnetze, von denen die meisten Spam-Angriffe ausgehen, vergleichsweise leicht aufgebaut werden.” Mittlerweile sind mehr als 99 Prozent des E-Mail-Aufkommens an Wochenenden und deutlich mehr als 90 Prozent an Wochentagen Spam, so das erschreckende Ergebnis.

Botnetze sind nicht einfach nur lästig, weil sie massenhaft E-Mail-Müll produzieren. “Die Gefahr von Botnetzen besteht darin, dass die Netzwerke Größen von tausenden Rechnern erreichen können, deren Bandbreitensumme die der meisten herkömmlichen Internetzugänge übertrifft. Somit ist es einem Botnetz von ausreichender Größe durch Senden von großen Datenmengen unter Umständen möglich, die Anbindungen der attackierten Serviceanbieter zu überlasten”, so Kopfmann. (Quelle: pte / Retarus. 23.01.2007)

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Strand Spanien


Badeparadies und Strandoasen - einige Tipps für den perfekten Urlaub Entlang der Mittelmeerküste finden sich die wohl bekanntesten Abschnitte, deren Strände fast alle sauber und überwacht, aber auch überfüllt sind. Vor allem der nördlichste Teil der spanischen Mittelmeerküste, die Costa Brava ist bei Urlaubern sehr beliebt. Die Costa Brava, zu Deutsch die „wilde Küste“, reicht von der französischen Grenze bis, je nach Auffass [...]

Flug Mallorca :: Günstig auf die Balearen Insel


Mit dem Flugzeug nach Mallorca Die meisten Urlaubsflüge nach Mallorca kommen durch Charterflüge der Reiseveranstalter zu Stande. Nur die wenigsten Touristen kommen mit einem Linienflug, wobei es auch hier interessante Möglichkeiten gibt, Flug und Hotel zu kombinieren und so ein attraktives Angebot zu nutzen. Weitaus üblicher ist hingegen die Pauschalvariante, bei denen eine Chartermaschine durch ein Fluggesellschaft genutzt wird. Bei e [...]