Deutsch-Spanier berichtet bei EU-Projekttag über seine Erfahrungen

Anlässlich des bundesweiten „EU-Projekttag an Berufsschulen“ diskutierten fast 200 Schülern mit Alexander Graf Lambsdorff, Mitglied des Europäischen Parlaments, Bonn, Patrick Kreutzer, General Manager Hilton Bonn Hotel, Bonn, Werner Bandekow, stellv. Schulleiter des Robert-Wetzlar-Berufskollegs, Bonn, und Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg über Europa als Wirtschafts- und Lernraum.

„Wir wollen damit das Interesse der Berufsschüler an der EU wecken und ihr Verständnis für diese Thematik stärken. Zugleich wollen wir dadurch die Kooperation zwischen Wirtschaft und Berufsschule intensivieren“, sagte IHK-Geschäftsführer Jürgen Hindenberg. Alexander Graf Lambsdorff stellte dazu fest: „Europa als vielfältigen Arbeitsmarkt zu sehen, mit seinen großen Chancen und Möglichkeiten, ist unser Ziel, um alle Auszubildende fit für ihre Zukunft zu machen. In einem Europa ohne Grenzen ist der Faktor Wissen unentbehrlich. Dabei spielen gerade Fremdsprachen eine immer größere Rolle.“

„Wirtschaftspolitisch spielt Brüssel längst die erste Geige“, so Jürgen Hindenberg: „Durch die Öffnung der Grenzen und die Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes haben Arbeitnehmer und Auszubildende aber auch berufliche Möglichkeiten über die Grenzen hinaus.“



 


Patrick Kreutzer, der seit zwei Jahren Direktor des Bonner Hilton Hotels ist, erzählt von seinen Erfahrungen als Europäer, die er in der Hotellerie sammeln konnte. In Spanien geboren, mit spanischer Mutter und deutschem Vater, wuchs er zweisprachig in Spanien und Deutschland auf. Später kamen die englische Sprache und Aufenthalte in England, aber auch Südamerika und in der Karibik hinzu. „Um Karriere in der Hotellerie zu machen, ist die internationale Erfahrung fast schon notwendig“, sagte Kreutzer: „Man lernt andere Sprachen, Arbeitsweisen und Kulturen kennen, die einen weiter bringen.“

Auch im Hilton-Konzern, wo den Auszubildenden im Rahmen des EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci mehrwöchige Aufenthalte etwa in Prag, London oder Rom ermöglicht werden, lernen diese fremde Kulturen und Sprachen kennen. Hinzu kommen Trainings in englischer Sprache oder Sprachkurse übers Internet. „Wir haben hier in Bonn z. B. im Sommer sehr viele arabische Gäste, im vergangenen Jahr war die japanische Fußball-Nationalmannschaft während der WM hier – da müssen unsere Auszubildenden Kenntnisse über andere Kulturen haben. Ferner gehen einige unserer Auszubildenden nach der Ausbildung auch ins Ausland.“ Für Auszubildende sei ein Migrationshintergrund nur von Vorteil – wie Kreutzer den Schülern am eigenen Beispiel aufzeigte.

Die IHK rief alle Berufskollegs im Kammerbezirks auf sich an diesem Projekttag zu beteiligen. Beim Treffen mit Ruth Hieronymi, Mitglied des Europäischen Parlaments, Bonn, und den Unternehmensvertretern in der IHK war man sich einig, dass die europäische Politik in der politischen Meinungsbildung noch zu wenig Beachtung findet. Im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit wird die IHK daher interessierten Unternehmen im Herbst wieder eine Informationsveranstaltung in Brüssel anbieten. (Quelle: pressebox/IHK. 11.05.2007)

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3 Kommentare zu “Spanien Deutsche :: In der Hotellerie arbeiten”

  1. am 25. Mrz 2008 um 09:19animafest

    Sucht ihr ein Praktikum in die spanische Hotellerie ?

    Wir helfen Dir dabei!!!
    Dabei setzen wir auf Erfahrung. In über 15 Jahren haben wir mehr als 5000 Studenten erfolgreich vermittelt. Das hat sich auch hier in Spanien herum gesprochen. Jedes Jahr kommen mehr Hotels und Ressorts dazu und geben uns die Möglichkeit noch mehr Studenten zu vermitteln.
    Unser Angebot ist vielfältig.
    Praktika sind in folgenden Bereichen möglich:
    • Entertainment
    • Rezeption
    • Bar
    • Restaurant
    • Call Center
    • Spaß/Wellness
    • Sportzentrum
    • Marketing
    • Administration
    • Management
    Unsere Hotels und Ressorts verteilen sich über die Costa Brava bis hin zur Costa del Sol, den Kanaren und den Balearen.
    PROFESSIONALITÄT wird bei uns groß geschrieben. Und das heißt: UNSER DIENST IST KOSTENLOS!!! Wir erheben keine Vermittlungsgebühren, es gibt keine versteckten Kosten. Lediglich Flug und Auslandsversicherung musst Du selber bezahlen.
    Schreibe Dich noch heute ein und mache den ersten Schritt, um ein Praktikum in Spanien zu absolvieren.

  2. am 05. Jun 2008 um 09:16hicham el fadel

    sehr geehrte damen und herren,
    ich bin student in osnabrueck und mochte gern in einem sportzentrum
    in spanien arbeiten.wenn sie auch interesse daran haben,schreiben sie mir unter
    hicham673 @ hotmail.com

  3. am 22. Aug 2008 um 14:06Svenja Sackmann

    Hallo,

    ich bin ein aufgewecktes fröhliches Mädchen(27J) aus Hamburg. Vor 3 Jahren hab ich meine Hotelfachausbildung erfolgreich absolviert, nun arbeite ich seit 3 Jahre in einem 3* Hotel in Hamburg.

    Der Job macht mir große freude. Wenn meine Gäste zufrieden sind bin ich es auch : )

    Aber das Wetter in Deutschland gefällt mir überhaupt nicht.
    Gerne würde ich den Schritt in eine anderes Land wagen. Spanien soll es sein!!!!!

    Leider fehlen mir noch die richtigen Kontakte. Gibt es hier jemand der mir weiterhelfen kann?
    Würde mich riesig freuen wenn sich jemand meldet.
    Lieben Dank
    svenja.sackmann @ gmx.de

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