Spanien Deutsche :: In der Hotellerie arbeiten
24. Mai, 2007 von Moderator
Deutsch-Spanier berichtet bei EU-Projekttag über seine Erfahrungen
Anlässlich des bundesweiten „EU-Projekttag an Berufsschulen“ diskutierten fast 200 Schülern mit Alexander Graf Lambsdorff, Mitglied des Europäischen Parlaments, Bonn, Patrick Kreutzer, General Manager Hilton Bonn Hotel, Bonn, Werner Bandekow, stellv. Schulleiter des Robert-Wetzlar-Berufskollegs, Bonn, und Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg über Europa als Wirtschafts- und Lernraum.
„Wir wollen damit das Interesse der Berufsschüler an der EU wecken und ihr Verständnis für diese Thematik stärken. Zugleich wollen wir dadurch die Kooperation zwischen Wirtschaft und Berufsschule intensivieren“, sagte IHK-Geschäftsführer Jürgen Hindenberg. Alexander Graf Lambsdorff stellte dazu fest: „Europa als vielfältigen Arbeitsmarkt zu sehen, mit seinen großen Chancen und Möglichkeiten, ist unser Ziel, um alle Auszubildende fit für ihre Zukunft zu machen. In einem Europa ohne Grenzen ist der Faktor Wissen unentbehrlich. Dabei spielen gerade Fremdsprachen eine immer größere Rolle.“
„Wirtschaftspolitisch spielt Brüssel längst die erste Geige“, so Jürgen Hindenberg: „Durch die Öffnung der Grenzen und die Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes haben Arbeitnehmer und Auszubildende aber auch berufliche Möglichkeiten über die Grenzen hinaus.“
Patrick Kreutzer, der seit zwei Jahren Direktor des Bonner Hilton Hotels ist, erzählt von seinen Erfahrungen als Europäer, die er in der Hotellerie sammeln konnte. In Spanien geboren, mit spanischer Mutter und deutschem Vater, wuchs er zweisprachig in Spanien und Deutschland auf. Später kamen die englische Sprache und Aufenthalte in England, aber auch Südamerika und in der Karibik hinzu. „Um Karriere in der Hotellerie zu machen, ist die internationale Erfahrung fast schon notwendig“, sagte Kreutzer: „Man lernt andere Sprachen, Arbeitsweisen und Kulturen kennen, die einen weiter bringen.“
Auch im Hilton-Konzern, wo den Auszubildenden im Rahmen des EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci mehrwöchige Aufenthalte etwa in Prag, London oder Rom ermöglicht werden, lernen diese fremde Kulturen und Sprachen kennen. Hinzu kommen Trainings in englischer Sprache oder Sprachkurse übers Internet. „Wir haben hier in Bonn z. B. im Sommer sehr viele arabische Gäste, im vergangenen Jahr war die japanische Fußball-Nationalmannschaft während der WM hier – da müssen unsere Auszubildenden Kenntnisse über andere Kulturen haben. Ferner gehen einige unserer Auszubildenden nach der Ausbildung auch ins Ausland.“ Für Auszubildende sei ein Migrationshintergrund nur von Vorteil – wie Kreutzer den Schülern am eigenen Beispiel aufzeigte.
Die IHK rief alle Berufskollegs im Kammerbezirks auf sich an diesem Projekttag zu beteiligen. Beim Treffen mit Ruth Hieronymi, Mitglied des Europäischen Parlaments, Bonn, und den Unternehmensvertretern in der IHK war man sich einig, dass die europäische Politik in der politischen Meinungsbildung noch zu wenig Beachtung findet. Im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit wird die IHK daher interessierten Unternehmen im Herbst wieder eine Informationsveranstaltung in Brüssel anbieten. (Quelle: pressebox/IHK. 11.05.2007)
4 Kommentare zu “Spanien Deutsche :: In der Hotellerie arbeiten”
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Der Job macht mir große freude. Wenn meine Gäste zufrieden sind bin ich es auch : )
Aber das Wetter in Deutschland gefällt mir überhaupt nicht.
Gerne würde ich den Schritt in eine anderes Land wagen. Spanien soll es sein!!!!!
Leider fehlen mir noch die richtigen Kontakte. Gibt es hier jemand der mir weiterhelfen kann?
Würde mich riesig freuen wenn sich jemand meldet.
Lieben Dank
svenja.sackmann @ gmx.de
Ich lebe seit 5 Jahren in Spanien / Costa del Sol Region Malaga und kann nicht empfehlen hier im Gebiet Finanzamt Torremolinos eine selbstständige Tätigkeit anzustreben. Wir haben unsere ganzen Ersparnisse hier in 2 Gebäude gesetzt und geben Seminare. Nun meint das FA die Gebäude sind keine Betriebsstätte und wir dürfen die MwST nicht absetzten.
Auf der anderen Seite aber werden alle Rechnungen mit MwSt von uns ausgewiesen und vom FA natürlichauch gefordert. Es ist also eine maßlose Ausländerabzocke was hier läuft. Wir sind nicht die einzigen die diese Probleme hier haben und am Rande des Ruins gekommen sind.
Also lieber Finger weg ehe es euch genauso geht!!