Deutsche Solarbranche nicht nur in Spanien erfolgreich

“Deutschland ist mit 40 Prozent Marktanteil (2006) nach wie vor der weltweit größte Markt in Sachen Photovoltaik, wobei die Kostenstruktur national wie europaweit keine größere Rolle spielt und von den Rohstoffpreisen abhängt”, betonte der Analyst Lars Korinth von der HypoVereinsbank im Gespräch mit pressetext.


Die deutsche Solarenergiebranche wächst stark und profitiert zusätzlich von Unternehmensexpansionen in den sonneneinstrahlungsreicheren Regionen wie Spanien oder Italien. Die weitere Entwicklung der deutschen Solarbranche sieht der Experte ganz entscheidend davon abhängig, wie sich politisch initiierte Förderungen auf Einspeisevergütungen für Solarstrom zukünftig gestalten. Hierbei gilt es abzuwarten, wie die gesetzlichen Neuregelungen in Spanien ausfallen werden.

Aber nicht nur in Spanien kann die deutsche Solarbranche ordentlich punkten. Auf die Unternehmenswerte im Photovoltaik-Systemgeschäft wirken sich die in Deutschland jeweils zum 1. Januar stattfindenden Absenkungen der Einspeisevergütungen für den Strom aus Photovoltaikanlagen ebenfalls positiv aus. Phönix SonnenStrom geht mit einem Rekord-Auftragsbestand von 78,13 Mio. Euro in das zweite Quartal (31. März 2006: 14,3 Mio. Euro).

Gegenüber dem 31. Dezember 2006 stieg der Auftragsbestand von 11,27 Mio. Euro um 66,86 Mio. Euro oder fast 600 Prozent an. Entscheidender Wachstumstreiber ist hierbei vor allem das Segment Kraftwerke, sodass Großprojekte im In- und Ausland bedient werden können. Phönix SonnenStrom blickt positiv in die Zukunft, da der Auftragsbestand über die 100 Mio. Euro-Grenze kletterte.

Bestätigt wird der Expansionstrend auch durch das führende deutsche Solarunternehmen aleo solar. Das Unternehmen konnte nach Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Quartal 2007 seine Prognose für das Gesamtjahr erheblich anheben. Anstatt der bislang eingeplanten 155 Mio. Euro Umsatz geht der Konzern nunmehr von einer Steigerung auf mindestens 170 Mio. aus. Dabei betragen die Auslandsanteil rund 25 Prozent, wobei der aus dieser Umsatzsteigerung resultierende Bedarf an Solarzellen bereits vollständig durch bestehende Verträge abgesichert sein soll. Für das erste Quartal 2007 verbuchte der Konzern überdies einen Umsatzanstieg um 44,8 Prozent auf 37,2 Mio. Euro (1. Quartal 2006: 25,7 Mio. Euro). Bemerkenswert hierbei ist, dass der Auslandsanteil am Umsatz 35 Prozent betrug. (Quelle: pte. 15.05.2007)

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