Reisezeit Teneriffa

Welche Jahreszeit ist die beste für eine Reise nach Teneriffa?

Teneriffa ist vor allem im Winter Reiseziel der Nordeuropäer, da hier frühlingshaftes Wetter herrscht, während daheim Schmuddelwetter und Kälte Einzug halten.


Der Süden der Insel ist gerade in dieser Jahreszeit für Sonnenhungrige empfehlenswerter, da das Wetter hier beinahe immer sonnig und warm ist. Im Norden Teneriffas ist es dann kühler, feuchter und unbeständiger, dafür erlebt man ein kleines Paradies auf dieser Insel, wenn man ab Mitte Dezember anreist.

Dank dem Regen und der Feuchtigkeit stehen viele Pflanzen in Blüte, und zum Beispiel der hier heimische Weihnachtsstern zeigt sich auf ganzen Feldern in seiner Pracht.

Im Sommer ist das Wetter auf beiden Inselseiten sehr ausgeglichen, der Süden ist allerdings wärmer und windiger. Gut für Windsurfer und gut für die Abkühlung an heißen Tagen, allerdings sollte man nachts ein leichtes Hemd oder Tuch haben, um es um die Schultern zu binden.

Allgemein zieht es im Sommer jedoch weniger Nordeuropäer nach Teneriffa, zu dieser Zeit übernehmen die Spanier vom Festland die Insel. Daher ist das Reisen nach Teneriffa in den Wintermonaten von November bis April am teuersten, der Mai, sowie Juni und September gelten als Nebensaison. Im Juli und August steigen die Preise zwar nochmals an, sind aber dennoch niedriger als zur Hauptreisezeit im Winter.

Demnach ist die beste Reisezeit an den subjektiven Gusto jedes einzelnen gebunden, manche möchten im Sommer eher in die heißen Länder, wie Spanien, Türkei oder Griechenland reisen, und besuchen im Winter lieber die angenehm warme Insel. Andere hingegen schätzen die nicht übertrieben heißen Temperaturen im Sommer, und natürlich die etwas günstigeren Preise.

Im Winter sollte man allerdings nicht erschrecken, falls doch einmal schlechtes Wetter herrscht, gerade auf der Nordinsel. Denn der regelmäßige Passatwind des Sommers weht nur noch sporadisch, so dass Wolken, die sonst von ihm ferngehalten werden, aus dem Norden aufziehen können. Diese dringen durchaus bis nach Süden und bringen in den Bergen erhebliche Schneefälle, doch sobald der Passat wieder geht, sind sie schon so gut wie verschwunden.

Im Sommer ist es möglich, dass ein anderes Phänomen die Kanaren erreicht: die Calima, auch Tiempo del Sur genannt. Besonders starke Tiefdruckgebiete in der Sahara wirbeln dort Sand auf und bezwingen aufgrund ihrer Stärke die natürliche Barriere des Passatwindes. So gelangen tonnenweise Sand aus der Sahara und extrem heiße Temperaturen über 40°C nach Teneriffa und auf die anderen Inseln.

Diese Hitze kann man jedoch nicht wirklich genießen, da der Sandsturm wie ein dichter Nebelschleier alles in sich hüllt, man kaum die Hand vor Augen sieht und das Atmen extrem schwer fällt. Glücklicherweise tritt dieses Phänomen nur 3 bis 4 Mal im Jahr auf und hält selten länger als 3 Tage an.

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