Porto Colom Mallorca

Kleiner Hafen mit malerischen Buchten

In der Nähe von Felanitx liegt das kleine Fischerdorf Porto Colom, das – wie der Name vermuten lässt - auf einen früher wichtigen regionalen Hafen zurückgeht.


Die Bewohner von Felanitx waren vor einigen Jahrhunderten trotz der nicht an der Küste gelegenen Position ihrer Stadt auf einen Hafen in der Nähe angewiesen, um ihre Güter zu verschiffen, so dass man sich schließlich dazu entschloss, einen solchen Hafen zu errichten.

Einige der Hafenanlagen von Porto Colom sind noch heute in ihrer alten Form erhalten, doch ist dieses kleine Dorf vor allem deshalb interessant, weil es sich in einer charmanten Art erhalten hat. Die Fischer fahren nach alter Tradition noch immer mit ihren Schiffen und den eigenhändig geknüpften Netzen aufs Meer, um Fische zu fangen. Hinter den Fischerbooten entdeckt man am Hafen zahlreiche Häuser, die im mallorquinischem Baustil gehalten sind und Porto Colom seinen unverwechselbaren Charme geben.

Die Touristen kommen heute besonders wegen der malerischen Bucht und der ursprünglichen Atmosphäre des Ortes. Die wichtigste touristische Region ist die südlich von Colom gelegene Cala Marcal, eine Bucht mit einer geradezu bezaubernden Landschaft.

Die verschiedenen touristischen Einrichtungen, die hier wegen der Beliebtheit dieses Ortes installiert wurden, tun dieser Schönheit keinen Abbruch. Viele Touristen genießen den schönen Blick auf die Hafenbucht, über die sich ein Leuchtturm erhebt, der zwar seines nautischen Nutzens beinahe enthoben ist, der aber die „Krönung“ des schönen kleinen Hafens darstellt.

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4 Kommentare zu “Porto Colom Mallorca”

  1. am 20. Apr 2007 um 15:39H.-P. Weber

    Hier muss ich leider widersprechen!

    Ich persönlich war von der so hoch angepriesenen kleinen, typisch malloquinischen Hafenstadt total enttäuscht.
    So wie überall auf Mallorca wimmelt es hier nur so von Touristen. Es ist eine reine Tortour sich durch diese Menschenmassen und die engen Gassen zu schieben. Noch dazu bei unmenschlichen Temperaturen und unerträglichem Fischgestank. Die idyllische Hafenbucht ist auf gut deutsch gesagt eher abstoßend. Das, was in den Reiseführern als interessant beschrieben wird, weil es sich in seiner alten Form erhalten hat, kann so oder so ausgelegt werden.
    Für mich sind diese Hafenanlagen einfach nur alt, verfallen vor sich hin modernd. Es ist doch wirklich jammerschade, dass diese kleine Hafenstadt aus dem Geld, das sie uns Touristen abzockt (die Besichtigung der Stadt kostet immerhin 15 Euro) nicht größeren Nutzen zieht und zum Beispiel wenigstens genügend öffentliche Toiletten zur Verfügung stellt.

    Meiner Meinung nach ist diese Stadt überhaupt nicht sehenswert und wird in den meisten Reiseführern viel zu überschätzt. Vor allem mit Kindern im Gepäck ist ein Ausflug zu dieser so genannten Touristenatraktion eher eine Odyssee und somit überhaupt nicht weiterzuempfelen.

    MfG, Hans-Peter

  2. am 11. Dez 2008 um 15:23E. Wolter

    Auch ich war ein wenig enttäuscht von Portocolom.
    Die idyllische Hafenstadt habe ich auch als schmutzig empfunden.Und als sehr laut weil dort die Autos durchfahren was ich als sehr störend empfinde.Aber wir hatten dort eine sehr schöne Ferienanlage angetroffen das wir 2009 doch nochmal nach Portocolom fliegen werden, denn die hat uns für alles anderre entschädigt.Wir hatten auch ein Auto gemietet
    und sind von Portocolom gut überall hingekommen.
    Was natürlich auch Vorteile hat.Und natürlich die schönen kleine Buchten.
    E.Wolter

  3. am 01. Feb 2009 um 08:39P.S

    War Herr Weber wirklich in Porto Colom ??

    Besichtigung der Altstadt 15 € ??

    Fischgestank ??

    Menschenmassen durch Enge Gassen schiebend ???

    Verfallene Hafenanlagen ??

    Ich lebe hier seit vielen Jahren Jahren.

    Nichts von dem stimmt.

    Entweder war er nicht hier oder ist einer dieser dauer
    Nörgler.

    Das hat Porto Colom nicht verdient und !!

    Gruß
    Peter

  4. am 09. Jun 2009 um 13:07Katharina Wendlandt

    Zufällig bin ich über Ihre Seite gestolpert und als “Portcolomerin” haben mich alle Kommentar zu unserem Hafen sehr interessiert. Ich habe seit 11 Jahren ein Restaurant in Portocolom und bin wie Hans-Peter Weber und E. Wolter der Meinung,daß man für diesen schönen Ort ruhig etwas mehr tun kann. Es ist uns allen “Kneipen Bestitzern” seit 4 Jahren nicht gelungen in der 1.Reihe eine Einbahnstraße durchzusetzen, oder das Ajuntamento von Felanitx dazu zu bewegen die Straßen auszubessern oder zu begrünen. Genausowenig gelingt es uns die aufgemotzten Motorräder zu unterbinden. Aber wir versuchen weiter alles Mögliche. Neu ist mir allerdings, daß für die Besichtigung der Altstadt eine Gebühr erhoben wird. Ich habe noch nie davon gehört, besonders da man durch die Altstadt mit dem Auto fährt um zur anderen Seite des Hafens zu kommen. Fischgestank haben wir ehrlich gesagt auch nicht und über Touristenmassen die sich durch die Straßen schieben kann man beim besten Willen in Portocolom nicht reden. Dazu ist der Hafen viel zu unbekannt. War Herr Weber wirklich in Portocolom? Wenn ja möchte ich gerne wissen bei wem er die 15,–€ Gebühren gezahlt hat. Grüße Katharina

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