Mallorca Restaurant

Trinkgeld - worauf man achten sollte

Ein kleiner Ratschlag zum Trinkgeld, das ja immer ein Thema ist, wenn man sich in fremder Umgebung bewegt:


Unsere Gewohnheit, Rechnungsbeträge aufzurunden und dem Kellner den Rest als Trinkgeld zu überlassen, gibt es in Spanien nicht.Vielmehr gehört es hier zum guten Ton, das Trinkgeld direkter zu übergeben und nicht nur als Differenz, und zwar indem man es nach dem Begleichen einzeln hinzugibt.

Eine Ausnahme kennt man nur in dem Fall, dass der Gast den Zahlbetrag kennt und das Geld passend zur Hand hat: dann kann man eine Kleinigkeit als Trinkgeld hinzulegen, die der Kellner meist schweigend einsteckt.

In den meisten Fällen aber erhält man einen Bon oder eine Rechnung, die man mit einem Schein begleicht und auf das Wechselgeld wartet. Hier zeigt sich noch einmal der andere Umgang der Mallorquiner mit dem Trinkgeld: das Wechselgeld ist – anders als in Deutschland – nur selten passend für das Trinkgeld gestückelt.

Nun folgt die Entscheidung des Gastes, der mit seinem Trinkgeld gewissermaßen auch ein Urteil über das Restaurant abgibt:

War er unzufrieden, muss er gar kein Trinkgeld geben, während ein schöner Aufenthalt mit ungefähr 5 Prozent des Rechnungsbetrages quittiert wird. Nur in Ausnahmefällen sollte man (höchstens) 10 Prozent geben, wenn man mehr als zufrieden war – mehr würde beinahe als aufdringlich empfunden.

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