Mallorca Menorca

Abseits großer Touristenströme - Urlaub auf der Insel genießen

Als die kleinste unter den Baleareninseln genießt Menorca zwangsläufig weniger Aufmerksamkeit bei internationalen Urlaubern als ihre großen Nachbarinseln.


Ihre große Schwester, die Insel Mallorca ist immer noch Touristenziel Nummer eins. Dennoch ist Menorca ein überaus attraktives und schönes Reiseziel, dass durch seinen sehr eigenen Charakter besticht und das eine ganze Reihe von Merkmalen aufzuweisen hat, die man in diese Kombination auf den anderen Baleareninseln nicht findet.

So ist zum Beispiel das angenehme Mittelmeerklima auf Menorca besonders ausgeprägt. Die milden Winter und die angenehmen Sommermonate sorgen dafür, dass Menorca zu jeder Zeit ein äußerst attraktives Urlaubsziel darstellt. Fast immer sorgt ein leichter Wind für angenehme Kühlung, während die sanft abfallenden Hügel mit ihrer einmaligen Fauna und Flora nicht zuletzt eines der Charakteristika sind, die einen Urlaub auf Menorca unvergesslich machen. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, im Herbst auf diesen Hügel zu spazieren, während die Sonne eine wohlige Wärme unter die Kleidung trägt, der jedoch jede Schärfe gleich durch den milden Wind genommen wird.

Vor allem die Küsten Menorcas sind sehr attraktiv und sie stellen natürlich auch den Hauptanziehungspunkt des internationalen Tourismus dar. Selbstverständlich findet man auch auf dieser kleinen Insel den einen oder anderen Ort, der von Besuchern einigermaßen überlaufen ist – der weitaus größte Teil der Insel gibt sich allerdings charmant und attraktiv und ist dabei mitunter beinahe einsam – was man aber durchaus nicht negativ bewerten wird, wenn man die schöne Landschaft dieser Insel durch Spaziergänge erkundet. Die von Pinien umgebenen Sandstrände wechseln harmonisch mit felsigen Steilküsten ab, die einen ganz eigenen Charme versprühen.

Menorca ist die ideale Insel für einen aktiven Urlaub. Neben Tauchsport-Fans kommen auch Wanderer, Biker und viele andere Freizeitsportler auf ihre Kosten. Auch diese besondere Eigenart wird unterstrichen durch die charakteristische Landschaft dieser schönen Insel – die Küste Menorcas ist vor allem im Norden oft schroff und felsig und lädt geradezu ein zu herausfordernden Erkundungstouren. In diesem schwer zugänglichen Teil der Insel liegen aber auch einige der schönsten, kleinen Badebuchten der Insel, für die man schon einmal einen aufwändigen Fußmarsch auf sich nimmt, um die Ruhe und Einsamkeit dort zu genießen.

Die Südküste der Insel hingegen weist lange, helle Sandstrände auf und ist dementsprechend für Touristen das wichtigere Ziel. Nach wie vor halten sich allerdings die Besucherzahlen auf der Insel in angenehmen Grenzen und auf Menorca herrscht selbst in der Hauptsaison eine angenehme Ruhe und Beschaulichkeit.

Als Unterkunft nutzen viele Touristen die in Spanien so beliebten “Urbanisationen”, die Feriendörfer an der Küste. Diese verstecken sich meist am Rand einsamer Buchten und weisen damit eine sehr charmante Lage auf, sind aber leider nicht immer ebenso schön angelegt – manche der neuen Bauten sind durchaus nicht so schön anzuschauen.

Im Inneren der Insel ist vom Tourismus nur wenig zu merken. Das Land ist flach und vor allem im Sommer auch karg. Steinmauern durchziehen Gebiete, in denen früher die halbnomadischen Bewohner der Insel gelebt haben und sie erfüllen noch heute eine wichtige Funktion: sie sollen den Wind von den Äckern abhalten, denn stets streift eine kräftige Brise über die Insel. Im Inneren der Insel gibt es keine größeren Wälder, dafür aber viele wild wachsende Pinien und Olivenbäume. Menorca birgt so manches idyllisches Bild, wenn man vor einem Pinienhain eines der seltenen Gehöfte im Inland entdeckt. Diese sind typischerweise weiss gekalkt und entsprechen auf eigentümliche Weise den Vorstellungen der Besucher von einer mediterranen und heißen Landschaft.

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