Loro Park auf Teneriffa

Der Tierpark und andere Attraktionen von Puerto de la Cruz

Direkt vor dem ältesten Hotel, dem Taoro wandert man durch eine herrliche Parklandschaft mit subtropischen Pflanzen, Springbrunnen, Parkbänken und sogar Wasserfällen. Zu Zeiten als das Hotel erbaut wurde war es nicht üblich sich zum Sonnenbad an den Strand zu legen, vielmehr wollte man die Landschaft und Pflanzenvielfalt ungefährlich kennen lernen, wozu das wandeln durch Hotelgärten bestens geeignet war.

Das Hotel Taoro brannte 1929 leider ab, und erreichte den Status als Hotel der High Society nie mehr, dafür beherbergt es heutzutage ein Spielcasino, das die Glücksspielhungrigen von weit her lockt.

Anziehungspunkt der Stadt ist aber auch der Playa Jardín, ein von Blumen, Sträuchern und Bäumen umrandeter schwarzer Sandstrand von einem Kilometer Länge. Oberhalb des künstlichen Sandstrandes führen Promenaden durch die schön angelegten Terrassengärten, die mit Blumen, Palmen, Bananenstauden und anderen Pflanzen begrünt, und dank Wasserfällen und Skulpturen noch interessanter gestaltet sind.


 



Eine weitere berühmte Attraktion ist der Loro Parque, eine Mischung aus Zoo, Zirkus und botanischem Garten. Hierher fahren täglich kostenlose gelbe Bahnen ab dem Lago Martiánez, der letzte Einlass erfolgt allerdings bereits gegen 17 Uhr. Besonders toll für Kinder sind die Shows mit Tieren, wie die Delfin-, Papageien- und Seelöwen Vorstellungen auf dem Gelände, doch auch die anderen Parktiere, wie Krokodile, Tiger und Gorillas sind gern gesehen.

Botanisch interessant wird es im Orchideenhaus und bei den Papageien kann man über 300 verschiedene Arten entdecken. Der Park beherbergt damit die größte Papageienkollektion der Welt, sowie das größte Aquarium, mit mehr als 15 000 Unterwassertieren, die über den begehbaren Unterwassertunnel besichtigt werden können. Das Highlight des Parks ist jedoch das Pinguinarium, das mit großem Aufwand auf dieser subtropischen Insel täglich mit 12 Tonnen Schnee berieselt wird.

Einen guten Überblick über ganz Puerto de la Cruz kann man sich vom Vorort La Paz aus machen, wo vornehmlich Deutsche Auswanderer, zumeist ältere und finanziell gut gestellte Menschen, ihr Häuschen oder ihre Villa stehen haben. Hier oben findet sich auch der Jardín Botánico, ein botanischer Garten voll exotischer und seltener einheimischer Pflanzen, der so faszinierende Gewächse wie den Wurstbaum birgt, dessen Früchte wie an Seilen hängende Bratwürste anmuten. Interessant ist auch die fast 200 Jahre alte Würgefeige mit ihren gruseligen Luftwurzeln, oder die Kermelsbeere, mit einem in hunderte von Stücken geteilt wachsenden Stamm.

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