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Klima Balearen

Typisches Mittelmeerklima bestimmt die Balearen

Die Sommer auf den Balearen sind oft sehr trocken, so dass das Wachstum der Pflanzen durch Wassermangel nur sehr begrenzt fortgesetzt werden kann.


Daher haben sich viele Pflanzen auf eine Art und Weise entwickelt, die ihnen ein besseres Überleben während dieser sehr heißen und wasserarmen Zeit ermöglicht – sie tragen in dieser Zeit zwar noch ihre Blätter, doch sind viele von ihnen gelb und vertrocknet und man wundert sich über das recht wenig grüne Bild eines solchen Inselparadieses.

Im Gegensatz zu den anderen Jahreszeiten, in denen weder Hitze noch Trockenheit so deutlich ausgeprägt sind, stellen die Balearen ein recht „sprödes“ Ziel im Sommer dar, wenigstens, wenn man die typische Vegetation betrachtet.

Dafür ist der Herbst in den meisten Teilen der balearischen Inseln eine wirklich paradiesische Zeit, in der die Pflanzen wieder aufgehen und die Inseln in eine wahre Blütenpracht tauchen. Dieser „zweite Frühling“ der Inseln ist eine beliebte Reisezeit für alle Urlauber, die an einem Urlaub in der Sonne weniger die hohen Temperaturen und die heißen Sonnenstunden am Strand schätzen, sondern die sich an der schönen Natur in einem interessanten Teil der Welt berauschen wollen.

Viele Besucher kommen mit paradiesischen Vorstellungen auf die Balearen und wundern sich dennoch, dass selbst hoch gesteckte Ideen oft übertroffen werden, wenn man in einem schönen Teil der Inseln zu einem Ausflug in die Natur aufbricht. Die Jahreszeiten haben deutliche Auswirkungen auf das Gesicht der Balearen, allerdings zeigen sie sich hier völlig anders, als man es aus Deutschland oder anderen Ländern mit stärker kontinental geprägtem Klima kennt.

So geben sich Frühling und Herbst vergleichsweise ähnlich, während die deutlichsten Unterschiede sicherlich zwischen Sommer und Winter zu erkennen sind. Während der Sommer heiß, in vielen Regionen auch trocken und oft weniger freundlich erscheint, zeigt der Winter hier einen Einfluss, den man von der „kalten Jahreszeit“ so aus anderen Ländern meist nicht kennt. Es ist merklich kühler auf den Balearen während der Winterzeit, allerdings sind auch die Temperaturen im Winter weit von Kälte entfernt – vielmehr ist es nicht so heiß wie in den anderen Teilen des Jahres und man kann zwar Schnee auf den Gipfeln der hohen Berge ausmachen, doch ist dies sogar in vergleichsweise kühlen Wintern meist eine echte Seltenheit.

Mallorca mit seinen recht hohen und teilweise schroffen Erhebungen kennt im Winter Schnee in den hohen Regionen noch am ehesten, während die anderen, kleineren Inseln natürlich nur geringere Erhebungen aufweisen und dementsprechend beinahe das ganze Jahr niemals von Schneefall betroffen sind. In den Regionen der Balearen allerdings, in denen es einige Male im Jahr schneit, steigen direkt nach diesem Niederschlag die Flüsse meist merklich, da es oft nur wenige Tage dauert, bis der weiße Mantel, der die Berge dann einhüllt, sich in Tauwasser verwandelt. Dieser Anstieg hat allerdings mit dem Hochwasser, das in manchen Regionen des Kontinents im Herbst und Winter immer wieder ein erhebliches Problem darstellt, nur wenig zu tun – vielmehr führt der höhere Niederschlag meist nur zu einer größeren Fruchtbarkeit, die gerade in ansonsten niederschlagsärmeren Jahren einen erheblichen Einfluss auf die Pflanzenwelt der Inseln nehmen kann.

Somit ist der balearische Winter meist vergleichsweise grün und hat dem heißen und trockenen Sommer gegenüber durchaus seine Vorzüge – nur wenige Gegenden der Welt bieten eine so vielfältige Kombination aus angenehmen und reizvollen klimatischen Bedingungen wie die Balearen und die wichtigste Urlaubsinsel Mallorca.

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