Inca Mallorca

Inca beeindruckt vor allem mit ihrem Wochenmarkt

Diese kleine Stadt ist vor allem durch ihren Charakter als Handwerks- und Handelszentrum bekannt, der sich bis heute weitgehend erhalten hat.


Jeden Donnerstag strömen Touristen und Einheimische nach Inca, um auf dem Wochenmarkt handwerkliche Produkte zu kaufen, zu verkaufen oder um einfach nur ein wenig diesen berühmten und schönen Markt zu erleben, der allerdings oft an Überfüllung leidet. Dennoch werden hier schöne Produkte angeboten, die den alten Handwerkskünsten der Bewohner von Inca entsprechen.

Bei Besuchern besonders beliebt sind die Produkte der ortsansässigen Lederfabriken, die teilweise sehr hochwertige Produkte herstellen. Leider hat sich in den letzten Jahren eine negative Qualitätstendenz entwickelt, weshalb man vor dem Kauf die Qualität der Waren genau prüfen sollte – nicht alles, was sich den Stempel „hochwertiges Qualitätsprodukt aus Inca“ gerne aufdrücken möchte, hat ihn wirklich verdient. Wer Interesse hat, kann die Lederwaren auch direkt in einer der vielen Lederfabriken kaufen, wo man gleichzeitig einen Eindruck von ihrer Herstellung gewinnen kann.

Empfehlenswert sind auch die Weinstuben in Inca. Diese „Cellers“, wie man sie in Mallorca nennt, haben eine umfangreiche Weinkarte und bieten zudem die traditionelle mallorquinische Küche an. Diese beiden Elemente harmonieren so gut miteinander, dass sie ein echter Genuss sind in den oft sehr charmanten und schönen Weinstuben.

Inca ist die drittgrößte Stadt auf Mallorca, in der fast 25.000 Menschen leben. Vor allem der Tourismus hat ein starkes Bevölkerungswachstum begünstigt und viele Handwerker von allen Teilen der Balearen haben sich hier nieder gelassen, um von dem Ruf der Stadt zu profitieren.

Den Mittelpunkt von Inca bildet noch heute die große Pfarrkirche mit ihrem riesigen Glockenturm. Sie stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert und wurde auf den Grundmauern einer arabischen Moschee errichtet. Wie in Palma de Mallorca wollte man auch hier auf diese Weise den Sieg der christlichen Rückeroberer über die arabischen Besatzer der ehemals christlichen Inseln zelebrieren – was durch eine gründliche Verdrängung der arabischen Kultur auch recht gut gelungen ist (wenigstens in religiöser Hinsicht).

Außer der Kirche steht in Inca das Kloster Santa Domingo, welches im 17. Jahrhundert gegründet wurde und das ebenfalls einen Besuch wert ist.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Hotel auf Teneriffa


Die Alternativen zu Hotelblöcken - von Stadthotels zu Haziendas In den großen touristischen Zentren sind die Hotels meist wenig attraktiv, insbesondere in Las Américas, wo im Verlauf des Tourismusbooms der 60er Jahre viele schnell gebaute Betonklotz Hotels entstanden. Kleine Balkone, dicht an dicht gereihte Zimmer, viele Stockwerke, unschöne Pools in einem betonierten Innenhof, und keine allzu schönen Aussichten aus den Fenstern - dav [...]

Teneriffa Ost


Die ursprüngliche unentdeckte Ostküste Die Ostküste der Insel erstreckt sich entlang der Küstenzone von kurz vor El Médano, bis nach Santa Cruz, und im Inland in etwa von Vilaflor im Süden, bis La Esperanza im Norden. Diese Küste durch die die Autopista del Sur führt, ist touristisch kaum erschlossen, was daran liegen mag, dass es hier kaum Badebuchten gibt, die wirklich lohnenswert sind, und genauso wenig besondere Attraktionen in [...]