Geographie Mallorca
25. März, 2008 von Moderator
Mallorca aus der Vogelperspektive
Der wichtigste Gebirgszug ist die bis zu 20 Kilometer breite Serra de Tramuntana, deren Gipfel sich bis in eine Höhe von 1.400 Metern erheben – ein recht beachtliches Gebirges, wenn man den Inselcharakter Mallorcas bedenkt.
Entlang der zerklüfteten nordwestlichen Steilküste erhebt sich dieses Gebirge, das von der Insel Dragonera bis zum Cap Formentor reicht und ein gutes Viertel der Inselfläche bedeckt.
Im Osten der Insel findet man die leicht hügelige Ebene Es Pla, die im zentralen Teil Mallorcas von kleineren Höhenzügen unterbrochen wird. Diese Höhenzüge waren schon früh das Einzugsgebiet mallorquinischer Besiedlung, und so findet man Klöster und Wallfahrtskirchen auf den markantesten Erhebungen.
Im Südosten der Insel setzt sich die Ebene bis zur Küste fort, während die östlichen Hafenstädtchen von Porto Petro bis Cala Ratjada mehr oder minder im Schutz einer weiteren Gebirgsregion, der Serra de Lievant, liegen. Dieser kleine Gebirgszug erweitert sich im Norden auf die gesamte Halbinsel von Artä. Auch wenn die Serra de Lievant im Vergleich zu dem größeren Gebirge der Insel nicht besonders beeindruckend ist, messen die größeren Erhebungen dennoch mehr als 500 Meter über dem Meeresspiegel – ein nicht unbeachtlicher Wert, wenn man die Küstennähe bedenkt.
Anders hingegen der sanft gebirgige Südwesten der Insel, der zu den beliebtesten Regionen der Sonnensucher gehört. Hier findet man nicht nur kilometerlange Strände, die teilweise sogar künstlich aufgeschüttet sind, sondern auch eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur, die allerdings langsam überhand zu nehmen beginnt – stark expandierende Immobilienfirmen versuchen in dieser attraktiven und beliebten Region alle Möglichkeiten auszuschöpfen, so dass man in näherer Zukunft leider davon ausgehen muss, dass von den schönen Stränden nicht mehr zu viel übrig ist – oder dass die wahrscheinlich immer noch großen Baderegionen stark überlaufen sind.
4 Kommentare zu “Geographie Mallorca”
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Viele Deutsche gehen nach Mallorca und vergessen, dass es außer dem Ballermann noch andere Sehenswürdigkeiten gibt. Kennenlernen kann man sie z. B. durch Jeepsafaris, die einen quer durch Mallorca führen. Außerdem falls man einen Spanier dort kennt, wird er einem evtl. Orte zeigen, die man vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hat.
Viele Deutsche gehen nach Mallorca und vergessen, dass es außer dem Ballermann noch andere Sehenswürdigkeiten gibt. Kennenlernen kann man sie z. B. durch Jeepsafaris, die einen quer durch Mallorca führen. Außerdem falls man einen Spanier dort kennt, wird er einem evtl. Orte zeigen, die man vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hat.
Die Hügellandschaft in Mallorca bietet für jeden Touristen interessante Sehenwürdigkeiten, was viele Touristen angesichts des Partylebens vergessen. Entspannungs- und Erholungsurlaub ist kaum vorhanden. Wer nach Mallorca kommt, der schätzt weniger die Sehenswürdigkeiten von Natur und Kultur, als den Ballermann, was ich perönlich nicht als nachvollziehbar ansehe.
Ich stimme dem Kommentar von Jonas Berger voll und ganz zu. Denn ich kann auch nicht verstehen, wie man irgendwo hin reisen kann, um dort dann nur Party zu machen. Man muss doch auch etwas von dem Land sehen und seine Kultur kennen lernen. So was ist doch viel schöner. Party machen kann ich auch zu Hause, dazu muss ich mich nicht in ein Flugzeug setzen. Urlaub soll ja zudem auch zur Entspannung sein. Man soll es genießen und sich zudem danach noch daran erinnern können ;-) Wenn man den ganzen Urlaub über nur Party gemacht hat und betrunken war, weiß man wahrscheinlich gar nicht mehr wirklich, was man im Urlaub - außer Party - noch gemacht hat. Und zudem möchte ich persönlich nicht den Kopf einer Person haben, die 7 Tage am Stück ununterbrochen Alkohol in sich hinein geschüttet hat… Für mich ist solch eine Einstellung ganz und gar nicht nachvollziehbar!