Essen in Spanien

Einiges zu den Essenszeiten und deren Hauptzutaten

In Spanien fällt das Frühstück überaus klein aus, wenn überhaupt etwas eingenommen wird, dann meist nur ein schneller Kaffee und dazu vielleicht ein Stück Gebäck.


Besonders beliebt sind hierbei die „Churros“, zigarrenförmige Spritzteiggebäcke, die in heißem Öl frittiert und anschließend mit Zucker bestreut werden. Es ist gerade unter der Woche nicht unüblich, dass man nur auf dem Weg zur Arbeit kurz an einer „Bar“ anhält, um dort einen Kaffee zu trinken und ein oder zwei Churros zu essen.

Hierbei muss erwähnt werden, dass die spanische Bar wenig mit der uns bekannten Kneipenform zu tun hat, es ist vielmehr eine Mischung aus Bistro und Stehcafé, wo man nicht alkoholische Getränke sowie Wein und kleine Snacks einnehmen kann.

Bei Mittagessen und Abendessen geht es dafür wesentlich üppiger zu und um den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen gibt es allerlei leckere Tapas. Zu Mittag isst man normalerweise zwischen 13 und 16 Uhr, während der Zeit der Siesta. Das Abendessen ist dementsprechend ebenfalls spät angesiedelt, gegen 21 bis 22.30 Uhr. Hierbei wird es unterschiedlich gehandhabt, welches die größere Mahlzeit des Tages ist, aber beide sind in der Regel warme Kost und die Hauptmahlzeit besteht aus drei Gängen. Das Essen wird gerne genutzt, um mit anderen Menschen zu entspannen und sich zu unterhalten, weshalb sich die Mahlzeiten oft sehr lange hinziehen können.

Zum Essen ist Wein für Erwachsene das Standardgetränk, teilweise wird auch „cerveza“, also Bier getrunken. Wasser wird in der Regel ohne Kohlensäure serviert und nur wer ausdrücklich „aqua con gas“ bestellt, bekommt Wasser mit Kohlensäure. Die Kinder trinken entweder Wasser oder Limonaden. Die Säfte in Spanien sind so stark mit Zucker und Wasser versetzt, dass sie ohnehin nach Limo schmecken.

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1 Kommentar zu “Essen in Spanien”

  1. am 02. Jan 2007 um 10:15Jens

    Ich finde es immer wieder unglaublich, wie Urlauber aus Deutschland versuchen, ihre Essgewohnheiten nach Spanien einzuführen. Da wird gemotzt und gemeckert weil es kein Schnitzel gibt, weil das Abendessen zu spät ist und das Frühstück nicht üppig genug. Man muss sich zuweilen als Deutscher allen Ernstes schämen, daß man mit den Tischnachbarn in Verbindung gebracht wird. “When in Rome, do as the Romans do!”

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