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Camping auf Teneriffa

Wo die Campingplätze liegen und wo man ansonsten noch campen darf

Teneriffa ist nicht unbedingt das typische Campingziel, so gibt es auf der Insel nur drei Zeltplätze, die den mitteleuropäischen Anforderungen, bzw. dem Standard den wir von Wasser, Duschen und Versorgungsmöglichkeiten erwarten, gewachsen sind.

Die Campingplätze liegen meist abseits der Küsten, und sind der Hitze der Sonne vollkommen ausgeliefert, da sie kaum von Bäumen bewachsen sind. Zudem sind die Stellplätze sehr eng berechnet. Den Aufwand in einer langen Fahrt mit dem Wohnmobil nach Spanien zu gelangen und anschließend noch die teure Fähre zu bezahlen, nimmt kaum jemand auf sich, außer vielleicht den Surfern, die in El Médano ihr Mobil kostenlos abstellen können.

Für einfach Ansprüche und Zelte genügen die Stellplätze allemal, genau wie die staatlichen, und vor allem kostenlosen Zeltplätze in den „Zonas Recreativas“. Diese Picknick und Campingplätze liegen allerdings zum Großteil in den bewaldeten und kühleren Höhen der Insel, weshalb sie sich für den Winter nicht unbedingt empfehlen.


 



Im Sommer dafür umso mehr, sofern man keinen Strandurlaub plant, denn zu dieser Zeit sind Schulferien auf Teneriffa, so tummeln sich etliche Familien und Jugendliche auf den Zeltplätzen rund ums Meer. Eigentlich gibt es am Meer kaum Campingplätze, hier ist vielerorts das Wildcampen erlaubt, vor allem an touristisch ungenutzten Buchten.

Dass diese Flecken dafür von den Campern vereinnahmt wurden, sieht man ihnen hinterher sehr deutlich an, insbesondere durch die fehlenden Sanitäranlagen und Mülltonnen. gibt können das Aussehen und der Geruch nach der Zeltsaison doch sehr übel sein.

Auf Teneriffa darf man zwar offiziell, außer auf Privatgrundstücken, überall wild zelten doch gehört es zum Anstand zumindest den eigenen Müll mitzunehmen und irgendwo zu entsorgen. Ansonsten wird nicht nur einmal mehr ein schlechtes Bild auf den Touristen geworfen, sondern diese praktisch kostenlose Unterkunftsmöglichkeit könnte auch hier bald verboten werden, wie auch im Rest Zentraleuropas.

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