Atlantikküste Spanien

Spaniens Strände entlang des großen Atlantik

Von Gibraltar bis zur Grenze Portugals erstreckt sich die andalusische Costa de la Luz, die bei Tarifa beginnt, wo das spanische Festland und der europäische Kontinent nur 14 Kilometer vom afrikanischen Marokko entfernt sind. Die „Küste des Lichts“ bietet vorzügliche Sandstrände und weitgehend unberührte Dünenlandschaften, da der starke Massentourismus mit großen Hotelklötzen und Retortensiedlungen hier bislang noch nicht ausgeprägt ist.


Vermutlich liegt es an der extremen Hitze und brennenden Sonne, die hier im Sommer selbst an der Küste für Mitteleuropäer und auch Spanier fast nicht zu ertragen ist. Besser ist dieses Ziel für andere Jahreszeiten, wie Frühjahr und Herbst geeignet, vor allem kann man dann die interessanten Städte der maurischen Kultur besser besichtigen.

Der nördliche Teil der Atlantikküste wird insgesamt übergreifend als Costa Verde bezeichnet, da sich hier die niederschlagsreichsten und somit grünsten Gebiete der Küsten und Spaniens finden. Doch gibt es auch besser detaillierte Gliederungen. So wird die Küste Galiziens als Rías Gallegas bezeichnet, da sie von Flussmündungen, den Rías, die sich tief ins Gestein geschnitten haben, stark zerklüftet wurde. Hier findet man nur sehr wenige Sand- und allgemein Badestrände. Die meisten Küstenteile sind stark felsig und schroff und der Seegang ist wesentlich stärker als am Mittelmeer.

Diese Küste kann man noch in Rías Baixas und Rías Altas, die unteren beziehungsweise oberen Flussmündungen unterteilen, die sich von der portugiesischen Grenze bis zum Kap Finsterre und von diesem bis zur Grenze Asturiens ziehen. Wegen dem unberechenbaren und extremen Seegang wird die Rías Altas auch als Costa de la Muerte, die Todesküste bezeichnet.

In Asturien findet man dann die eigentliche Costa Verde, die grüne Küste, deren Strände zwar nicht sonderlich breit und nicht einfach zugänglich sind, dafür umso feinsandiger, ruhiger und schöner. Direkt hinter den Stränden steigt das Massiv der kantabrischen Küstenkordillere auf, das wegen der häufigen Niederschläge und des ganzjährig milden Klimas herrlich grün bewachsen ist.

Unberührter sind nur die weißen Sandstrände Kantabriens Costa de Cantabria, die aufgrund des Bergmassivs, das sich weit vor ans Meer schiebt ebenfalls nicht leicht zu erreichen, dafür fast menschenleer und ruhig sind. Die Costa Vaska hingegen, die baskische Küste ist nicht besonders empfehlenswert, da es hier stellenweise extreme Probleme mit Wasserverschmutzung gibt, gerade nahe großen Siedlungsgebieten wie Bilbao, auch wenn die schönen Strände noch so locken.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Santa Gertrudis


Santa Gertrudis de Fruitera, ein erstaunliches Dörfchen von Ibiza Mittlerweile kennt man Ibiza als ein stark touristisches Reiseziel, dass sich vor allem wie ehemals Mallorca durch seine ungehemmte Partykultur hervortut. Dieses fälschliche Bild mag finanziell attraktiv für die Insel sein, wird ihr aber keinesfalls gerecht – Ibiza hat eine Menge mehr zu bieten als nur schöne Strände, an denen man feiern kann. Schon an den zahlreichen [...]

Urlaub Spanien


Urlaub in traumhafter Umgebung im Internet buchen Bei 35°C am Strand liegen, während der Siesta im Sonnenstuhl entspannen, das Mittagessen mit einem Verdauungsschläfchen abschließen oder am Abend die gesellige Betriebsamkeit der Spanier miterleben, dabei sein oder einfach durch die Straßen flanieren. Gerade im Süden Spaniens, wo die Sonne und ihre Hitze den Menschen ihren Tagesablauf aufdrängt, weit weg von Alltagssorgen und schlech [...]